Investmentfonds als zukunftsfähige Investition

Wohin mit meinem Geld? Wie kann ich sicher eine ordentliche Rendite erwirtschaften? Gibt es überhaupt noch sichere Anlagen? Welches Risiko bin ich bereit einzugehen? Mit diesen Fragen muss sich derzeit jeder, der Geld übrig hat, befassen. Und nach wie vor finden die meisten Anleger nur eine Antwort – eine Anlage im Geldwertbereich, also in Spareinlagen, Tagesgeldkonten, Sparbriefen oder z.B. Bundesanleihen. Sie legen ihr Geld also so an, wie bereits ihre Eltern oder Großeltern vor 30 oder 50 Jahren, obwohl sich die Bedingungen fundamental geändert haben.

Selbstverständlich kann man diese Formen als sicher bezeichnen. So gilt bei Bankeinlagen die staatlich garantierte Einlagensicherung bis 100.000 Euro – einige Banken bieten noch darüber hinausgehende Sicherungen, aber von Vermögensaufbau, oder Geldvermehrung kann beim besten Willen nicht die Rede sein. Spareinlagen z.B. werden derzeit von vielen Sparkassen mit 0,01 % verzinst. Mit etwas Augenzwinkern kann man dabei neben einer sicheren auch von einer steueroptimierten Anlage reden, wenn man sich bewusst macht, dass man erst ab einer Anlagesumme von über 8 Millionen Euro den steuerfreien Jahrespauschbetrag von 801 Euro übertrifft!

Etwas, wenn auch nur wenig besser sieht es bei Sparbriefen oder Bundesanleihen aus, hier muss man sich allerdings langfristig binden. Zu Bedenken ist zusätzlich, dass die ohnehin schon niedrigen Erträge durch die Inflation noch weiter geschmälert werden. Im Fall der Spareinlagen und Tagesgeldkonten ist bereits heute, trotz einer historisch niedrigen Inflationsrate, die erwirtschaftete Rendite niedriger als die Inflationsrate. Bei den langfristigen Anlagen ist dies bereits jetzt schon der Fall. Insgesamt muss man feststellen, dass es sich bei den genannten Anlageformen nicht um eine Geldanlage, sondern um eine rein nominelle Geldaufbewahrung handelt, für die man auch noch einen realen Preis zahlt – den Preis des Kaufkraftverlustes.

 

Was bleiben für Alternativen?

Letztlich nur eine – die Anlage im Sachwertbereich. Dies kann über eine direkte Anlage in Aktien oder in Aktienfonds erfolgen. Viele schrecken beim Wort „Aktien“ allerdings erst einmal zurück. Das ist angesichts der Kursrückschläge an den Börsen zu Beginn des Jahrtausends und in den Jahren 2008/2009 zunächst einmal auch verständlich. Mit Kursverlusten muss man rechnen und diese aushalten und im wahrsten Sinne des Wortes auch durchhalten können. Wenn man einmal einen Langfristinvestor betrachtet, der Ende 2015 sein DAX Investment überprüft und davon ausgeht, dass er zum ungünstigsten Zeitpunkt im März 2000 in den Markt eingestiegen ist, dann wird man wohl feststellen, dass er von einer jährlichen Rendite von ca. 1,5 % nicht begeistert sein wird, dass das allerdings angesichts der Schlagzeilen aus den Jahren der Krisen, die man noch vor Augen hat auch nicht so schlimm klingt. Bei jedem anderen Einstiegszeitpunkt steigen die jährlichen Renditen deutlich, bis z.T. über 10 % oder sogar weit über 20 %. Gewissen nicht von der Hand zu weisenden Risiken stehen eben auch erhebliche Chancen gegenüber.

 

Wie kann man Risiken minimieren?

Hier gibt es vielfältige Möglichkeiten. Die Investition in einen Investmentfonds und nicht in Einzelaktien hat schon beträchtliche Auswirkungen, weil Risiken, die einzelne Unternehmen, bzw. Branchen betreffen, durch die Streuung innerhalb des Fonds diese bereits weitgehend eliminiert. Noch wichtiger ist die Fondsauswahl. Es gibt Aktien- und Anleihefonds, die auch den entsprechenden Marktrisiken ausgesetzt sind. Daneben aber z.B. vermögensverwaltende Investmentfonds, die je nach Marktlage stärker oder schwächer im Aktienmarkt investiert sind und neben Aktien auch u.a. in Anleihen, Rohstoffe oder Währungen investieren können.

Bei Mischfonds ist oft bereits eine Höchstgrenze festgelegt bis zu der überhaupt in Aktien investiert werden darf. Daneben stehen noch zur Auswahl Dachfonds, Trendfolgefonds, Absolute Return Fonds und weitere Investmentfonds. Von ebenso großer Bedeutung wie die Einzelfondsauswahl ist die Zusammenstellung eines Portfolios aus mehreren Fondstypen. Da verschiedene Fondstypen in unterschiedlichen Marktsituationen unterschiedlich reagieren, kann man durch deren geschickte Kombination die Schwankung der Gesamtanlage stark verringern.

Weiterhin kann man durch regelmäßiges Investieren sogar von Kurseinbrüchen profitieren, da in diesen Zeiten für den gleichen Investitionsbetrag mehr Anteile erworben werden. Von größter Bedeutung ist es Ihr Risikoprofil zu kennen. Bis zu welcher Höhe können Sie Rückschläge hinnehmen? Wie lange darf eine Durststrecke andauern? Dabei und bei der Fondsauswahl hilft Ihnen Ihr ascent Berater. Wer Kapital aufbauen will muss auch Risiken eingehen. Diese sind jedoch durchaus auf ein für jeden Anlegertyp erträgliches Maß begrenzbar.

Die Zeit, Risikostreuung in Investmentfonds und Ihr ascent Berater sind dabei auf Ihrer Seite.

 

 


 
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