ascent AG zur globalen ESG-Studie: Immer mehr Profianleger setzen auf nachhaltigen Finanzprodukte – und bevorzugen dabei aktive Fonds

Professionelle Investoren haben ihre Finger oft am Puls der Zeit und weisen in Sachen Assetauswahl häufig den Weg in die Zukunft der Geldanlage. Angesichts dieser Vorreiterfunktion macht es auch für Privatanleger Sinn, gelegentlich zu schauen, in welche Richtung sich die Profis orientieren. Ein großer Trend bei den Anlageexperten ist das Thema Nachhaltigkeit, ein Großteil integriert daher ESG-Kriterien in ihre Investmentstrategie. Interessant: Für die Realisierung dieser nachhaltigen Investments bevorzugen die meisten ESG-Fonds mit aktiven Anlagestrategien. Wir werfen einen Blick auf die Erfahrungen und Ergebnisse einer aktuellen Nachhaltigkeitsstudie unter Profianlegern.


Erneut gestiegenes Interesse an ESG-Investments

Nachhaltigkeitsansätze gewinnen in der Finanzwelt zunehmend an Bedeutung. Das ist auch und gerade in der Welt der professionellen Investoren der Fall. Für die „Globale ESG-Studie 2022“ hat die Fondsgesellschaft Capital Group insgesamt 1.130 institutionelle Anleger und Großinvestoren aus 19 Ländern und Regionen befragt. Unter den Teilnehmern befanden sich neben den Anlageverantwortlichen von Pensionsfonds, Family Offices und Versicherungsgesellschaften auch Finanzberater und Fondsmanager.

Aus unserer Sicht beweist die aktuelle Umfrage vor allem eines: ein gegenüber den bereits hohen Akzeptanzwerten des Vorjahres erneut gestiegenes Interesse an ESG-Anlagen. 89 Prozent der Befragten berücksichtigen in ihrem Anlageprozedere aktuell bereits in der einen oder anderen Form ESG-Kriterien, nach 84 Prozent in der vorangegangenen Studie. Für mehr als ein Viertel der internationalen Profianleger macht ESG sogar einen entscheidenden Faktor im Anlageprozess aus (26 Prozent). Ablehnend oder abwartend stehen Nachhaltigkeitsansätzen lediglich 11 Prozent gegenüber.

Im Vergleich der Regionen ist Europa bei der Integration von ESG-Kriterien am weitesten vorangeschritten: Hier geben 93 Prozent der Investoren an, bereits nachhaltig anzulegen, 31 Prozent bezeichnen ESG sogar als wesentlichen Aspekt in ihrem Investmentprozess.


Aktive Strategien bei der ESG-Implementierung beliebt

Für die Umsetzung ihrer nachhaltigen Anlagen setzen die befragten Profianleger dabei vorrangig auf aktive Strategien: Fast zwei Drittel (63 Prozent) der internationalen Investoren bevorzugen bei der ESG-Integration aktive Fonds, legen also Wert auf ein Management, das durch Einzelwertauswahl und Fundamentalanalysen gezielt ESG-Investments mit besonderen Renditechancen aufspürt und umsetzt.

Aktive Fonds machen auch bei uns einen wichtigen Baustein in einem ausgewogenen Anlageportfolio aus. Einer der entscheidenden Vorzüge von aktiven Strategien, nämlich deren Agilität auch in angespannten Marktphasen, wurde in diesem Blogbeitrag bereits vorgestellt. 


Positiveffekt von ESG-Investments wichtiger Anreiz

Bei der Befragung ging es auch um die Motivation hinter der Implementierung von Nachhaltigkeitsstrategien. Hier zeigt sich, wie sehr die Anlagepolitik der Profiinvestoren von sich wandelnden Kundenwünschen beeinflusst wird. Denn der am häufigsten genannte Grund für die Einbeziehung von ESG-Kriterien in den Anlageprozess sind die Anforderungen von Kunden (27 Prozent), gefolgt von dem Wunsch, mit dem Investment positive Veränderungen bewirken zu können (25 Prozent).

Auch die Erfahrungen unserer Beratungsgespräche zeigen, dass immer mehr Anleger mit ihrem Kapital Positives bewirken möchten und daher bei ihren Finanzprodukten Wert auf die Erfüllung ökologischer und sozialer Auflagen legen. Aus diesem Grund kennen sich die Berater des Karlsruher Fondsspezialisten auch auf dem Markt der nachhaltigen Finanzprodukte bestens aus und empfehlen bei Interesse aussichtsreiche und renditestarke ESG-Fonds.


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